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Wattkeel Elektrische Antriebe fürs Wasser

Elektro-Außenborder: welcher Schub für welches Boot

Ein Elektro-Außenborder wird nicht nach PS gekauft, sondern nach Schub in lb – und danach, wie schwer das beladene Boot ist. Diese Seite ordnet unsere acht Modelle nach Bootstyp und Spannung, damit du nicht das ganze Sortiment durchklicken musst.

Schub nach Bootstyp

Boot Länge Passende Modelle
Kajak, Kanu, Beiboot bis 3 m P150 – 75 lb
Schlauchboot, kleines Angelboot 3–4 m P200 – 85 lb
Schlauchboot, Angelboot, kleines Motorboot 3–5 m P250 – 55/105 lb · P300 – 130 lb · P360 – 85/130 lb
Segelboot, größeres Motorboot 3–5 m P350 – 150 lb
Schweres Boot, auch an der Küste 4–7 m P400 – 220 lb
Große Rümpfe, Gleitfahrt 4–7 m P500 – 560 lb

Wie viel Schub braucht dein Boot

Zwei Zahlen entscheiden mehr als alles andere: das Gewicht des beladenen Bootes und ob du gegen Strömung fahren musst. Ein leeres 3-m-Schlauchboot mit einer Person kommt mit 75 lb zurecht; dasselbe Boot mit zwei Erwachsenen, Angelausrüstung und Kühlbox braucht 85 bis 130 lb.

Als Faustregel für ruhiges Binnenwasser: rund 5 kg Beladung pro 1 lb Schub. Auf einem Fluss mit Strömung oder an der Küste mit Wind rechne mit der Hälfte – also 2,5 kg pro lb. Wenn du uns Länge, Gesamtgewicht und Revier schickst, sagen wir dir, welcher Motor passt.

Mit Akku: 12 V, 24 V oder 48 V

Die Spannung entscheidet, wie viel Leistung aus derselben Batterie kommt – und wie viel du schleppen musst.

  • 12 V – eine Batterie, 850 bis 960 W. Für Kajak, Beiboot und kleine Schlauchboote. Leicht, günstig, überall nachladbar.
  • 24 V – zwei Batterien in Reihe, bis 1800 W. Für 3- bis 5-m-Boote, bei denen 12 V zu wenig schieben.
  • 48 V oder mehr – 2100 bis 8000 W. Für schwere Rümpfe und alle, die schneller als Schrittempo fahren wollen.

Der P250 und der P360 lösen das ohne Umbau: Sie laufen an 12 V und an 24 V. Du kannst mit einer Batterie anfangen und später eine zweite dazunehmen, ohne den Motor zu tauschen.

Was 130 lb Schub in PS bedeutet

Vergleiche mit einem Benziner hinken, weil Elektromotoren ihr Drehmoment anders abgeben. Als grobe Orientierung: rund 500 W Spitzenleistung entsprechen etwa 1 PS. Damit liegt ein 130-lb-Motor wie der P300 mit 1800 W bei ungefähr 3,5 PS, der P400 mit 3000 W bei etwa 6 PS und der P500 mit 8000 W bei etwa 12 PS.

Das reicht für Verdrängerfahrt auf einem 3- bis 5-m-Boot. Für Gleitfahrt brauchst du mehr Leistung, als ein Heckmotor dieser Klasse liefert – dort ist ein fest installierter Antrieb die richtige Wahl.

Häufige Fragen

Reicht ein 12-V-Motor für ein Schlauchboot?

Für ein 3- bis 4-m-Schlauchboot mit einer oder zwei Personen ja, der P200 mit 85 lb ist dafür gebaut. Bei vier Personen plus Ausrüstung wird es knapp – dann lieber P250 oder P300.

Kann ich meinen Elektro-Außenborder im Salzwasser fahren?

Ja. Alle unsere Motoren sind für Süß- und Salzwasser gebaut, mit Edelstahlschaft und korrosionsfester Oberfläche. Nach jedem Salzwassereinsatz mit Süßwasser abspülen.

Wie lange hält eine Batterieladung?

Das hängt von Batteriekapazität und Fahrstil ab und lässt sich ohne deine Batteriedaten nicht seriös beantworten. Nenne uns Kapazität in Ah und Spannung, dann rechnen wir es für dein Revier durch.

Kann ich den Motor selbst montieren?

Ja. Die Heckhalterung hat 7 verstellbare Positionen und wird mit zwei Schrauben am Spiegel fixiert. Werkzeug und Anleitung liegen bei.

Alle acht Modelle stehen mit Preis und Daten in der Elektro-Außenborder-Übersicht.

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